DIAGNOSTIK

Krankheitserreger zweifelsfrei identifizieren.

Diagnostik – Hightech und Know-how

Bei der Identifikation von Mikroorganismen ist das RIPAC-LABOR überaus schnell und treffsicher. Mit geschultem Blick kann unser Diagnostik-Team schon anhand von morphologischen Kennzeichen den Erregertyp eingrenzen.

Gewissheit bringt die MALDI-TOF Massenspektrometrie. Sie macht das einzigartige Proteinmassen-Spektrum eines Erregerstamms sichtbar und vergleicht es mit den Referenzspektren aller Erreger. So lassen sich Mikroorganismen innerhalb weniger Minuten eindeutig bestimmen.

Je mehr Vergleichsspektren die zugrundeliegende Datenbank enthält, desto besser funktioniert das Verfahren. Als eines der ersten Labore, die diese Technologie für veterinärmedizinische Zwecke eingesetzt haben, können wir heute auf zehntausende relevanter Referenzspektren zugreifen – und es werden täglich mehr.

Zur Identifikation müssen die Erreger in einer Kultur vorliegen. Dafür haben wir im Laufe der Jahre spezielle Anzuchtmethoden und Anreicherungsverfahren für jede Bakterienart entwickelt. Die effiziente und zuverlässige Diagnostik des RIPAC-LABORs resultiert aus dem Zusammenspiel von Hightech, Spezialwissen und langjähriger Erfahrung.

Diagnostische Palette des RIPAC-LABORs

  • Pathologisch-anatomische Untersuchungen
  • Bakteriologie
  • Mykologie
  • Virologie
  • Parasitologie
  • Molekularbiologie
  • MALDI-TOF MS
  • Antibiotika-Resistenztest (nach TÄHÄV)
  • Bakteriologische Testreagenzien

Spezialgebiete des RIPAC-LABORs

Botulismus

Clostridium botulinum kommt in der Umwelt vor und verursacht immer wieder große wirtschaftliche Verluste in der Nutztierhaltung. Wir untersuchen Futtermittel, Umwelt- und Tierproben auf das Bakterium und seine Toxine.

In Deutschland gibt es nur eine handvoll privat geführter Labore mit dem speziellen Know-how zum Umgang mit Clostridium botulinum. Das RIPAC-LABOR ist eines davon – aus Familientradition. Der in der Mikrobiologie bekannte Vater der Geschäftsführerin, Tierarzt Dr. Bernd Köhler, forschte jahrzehntelang an Nachweismethoden für das Bakterium und seinen tödlichen Toxinen. Mit seinem umfassenden Wissen steht er dem RIPAC-LABOR nach wie vor beratend zur Seite.

Biogasanlagen

Ist Ihre Anlage sicher? Bestimmte Biogassubstrate bergen das Risiko pathogener Keime. Um sicherzustellen, dass diese sowie deren mitunter giftigen Toxine nicht zusammen mit den Gärresten in die Umwelt und damit in unseren Nahrungskreislauf gelangen, ist die Entnahme von Stichproben sinnvoll.

Im RIPAC-LABOR untersuchen wir Ihre Proben auf Clostridium botulinum inklusive seiner Neurotoxine, auf weitere pathogene Clostridien-Spezies, auf Enterobakterien (EHEC, Salmonellen, APEC, ESBL …) sowie auf Parasiten und Pilzsporen.

Bakteriologische Testreagenzien (Agglutinationsseren)

Von Anfang an besaß das RIPAC-LABOR ein einzigartiges Know-how auf dem Gebiet der Riemerellen-Diagnostik. Für zwanzig international beschriebene und zehn von uns entdeckte Serotypen haben wir Agglutinationsseren entwickelt.

Unsere polyklonalen Agglutinationsseren erfassen im Schnelltest die gewünschten bakteriellen Antigene. Die spezifische Antingen-Antikörper-Reaktion des Antiserums dient dem indirekten Nachweis einer Infektion im Blutserum des Tieres (Objektträger-Agglutination).

Agglutinationsseren für Riemerella anatipestifer, Enterococcus cecorum und weitere Erreger.

Fragen, Wünsche, Anregungen? Gern!

Kontakt

Telefon

+49(0)331 581840-0

Fax

+49(0)331 581840-10

E-Mail

info@ripac-labor.de

RIPAC-LABOR GmbH
Am Mühlenberg 11
14476 Potsdam

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